Nach krankheitsbedingter Pause in 2024 war ich dieses Jahr wieder mit dabei. Und ich durfte auch gleich die neue Monster ausführen.

Aufgerödelt und bereit zum StartZum Frühstück treffen wir uns bei Arthur. Nachdem alle gestärkt sind, geht's ab an die österreichische Grenze zum "Pickerl" Kaufen. Zunächst hatten wir überlegt, ob wir wegen der Baustelle an der Lueg-Brücke dieses Jahr einen anderen Weg nehmen sollten. Aber während der Haupt-Reisezeit wurden durch die Baustelle tagsüber wieder zwei Spuren geöffnet. So ging es zwar mit gedrosseltem Tempo, aber dafür ohne Beeinträchtigung bis zum Brenner.

"Super - Werner"Beim Tankstopp sorgt Werner für eine "Diesel-Pause" weil er zum falschen Zapfhahn gegriffen hat. Bei uns - inklusive Werner - hat das nur für Erheiterung gesorgt. Andere Motorradfahrer waren entsetzt und verstanden nicht, dass wir so entsapnnt den Diesel abgelassen und den Rest mit frischem Benzin verdünnt haben. Auch der Multistrada-Motor hat das nur mit leichten Rauchzeichen beim Losfahrn quittiert.

Zelte sind aufgestelltGardasee bei NachtAuf dem Weg übers Penser Joch konnte ich mich dann an den Quick-Shifter gewöhnen: ohne Kupplung schalten - mit Gas hoch und mit Schub runter. Bis wir den Campingplatz in Muslone erreichten, klappte das schon ganz wunderbar. Vom ganzen Team des Paradiso wurden wir herzliche empfangen und konnten bei lauen Temparaturen und ausgezeichnetem Abendessen den Blick über den abendlichen Gardasee genießen.

Valvestino StauseeAm ValvestinoUnsere "Multi - und Elefanten" Fraktion wollte unbedingt eine Schotterstrecke nach Tignale fahren. So machten wir uns zu dritt auf den Weg über den Valvestino-Stausee an den Idro-See. Dort traf sich die ganze Truppe wieder zum Mittagessen beim "Holländer", wo wir auch noch eine Gruppe Ducati-Händler und ein paar andere Rosenheimer trafen.

Wir fahren übern See.Natürlich steht auch wieder eine Fahrt zum Monte Baldo auf dem Programm, die mit der Überquerung des Sees per Fähre nach Torri del Benaco beginnt. Abseits der Hauptstraßen quälen wir uns den Berg hoch - hier wird viel gebaut, und die LKW sind eigentlich viel zu groß für die engen Straßen. Aber irgendwann liegen die Ortschaften hinter uns und wir können die kleinen Bergstraßen fast ohne Verkehr genießen. Oben am Aussichtspunkt Refugio Navene dann die Ernüchterung: offenbar haben die Pächter gewechselt und gleich mal die Preise kräftig erhöht - ab 15 € für einfache Penne al Ragù! Dann doch lieber nur ein Sandwich und schnell wieder auf die Straße nach Mori und über den Pass nach Arco.

Der Sonntag wird zum Relaxen genutzt - soweit sich ein schattiges Plätzchen findet. Jedenfalls alles besser, als sich mit den Radfahrer-Horden um die Straßen zu streiten. Ein Abstecher runter zur Hafenpromenade ist trotzdem noch drin.

So schnell ist auch schon wieder ein tolles verlängertes Wochenende rum und wir machen uns am Montag auf den Heimweg.